
Mit der neuen JBL-Cove-Serie möchte JBL das klassische Multiroom-Konzept einfacher und flexibler machen. Die drei WLAN-Lautsprecher lassen sich einzeln nutzen, als Stereopaar koppeln oder zu einem größeren Whole-Home-Audiosystem verbinden. Gesteuert wird das System über die JBL One App – alternativ ist die Wiedergabe auch ohne Smartphone möglich.
Bei einer ersten Vorführung in einem wirklich beeindruckenden Eigenheim im Frankfurter Stadtteil Kelsterbach konnte ich die Lautsprecher in einer typischen Wohnhaus-Umgebung erleben und anhören. Dabei zeigte JBL nicht nur einzelne Musikstücke, sondern vor allem das Zusammenspiel mehrerer Lautsprecher in verschiedenen Räumen. Über die Funktion „Music Follows Me“ lässt sich die Wiedergabe dabei von einem Raum in den nächsten mitnehmen. Praktisch: Über die Moment-Taste kann die Wiedergabe fortgesetzt werden, ohne jedes Mal das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen.
Auch, wenn ich nicht gerade eine Villa wie die von JBL genutzte besitze: Die Vorteile des Cove-Systems lassen sich nicht nur in üppigen Eigenheimen nutzen. Zum einen ist der Klang, bereits ab dem Einsteigermodell M1 von hervorragender Qualität und ohne Subwoofer erzeugen selbst die „Winzlinge“ eine außerordentliche Dynamik mit einem ausgeprägten Tief-, Mitteltonbereich, gepaart mit klirrfreien Höhen. Mein spontaner Favorit ist die Cove 1, die über eine separate Ladeschale und Verwendung als vor Spritzwasser und Staub geschützer Outdoor-Lautsprecher problemlos genutzt werden kann. Alternativ auch per Bluetooth-Verbindung, der Einsatz ist aber klar auf WLAN ausgelegt. Mehr können wir euch verraten, wenn wir bald die ersten Modelle persönlich auf Herz und Nieren testen werden.

Das Einstiegsmodell JBL Cove M1 ist als kompakter WLAN-Lautsprecher für den Alltag gedacht. Der Cove P1 besitzt dagegen einen integrierten Akku, lässt sich dadurch flexibler aufstellen und unterstützt zusätzlich Dolby Atmos. An der Spitze der Serie steht der Cove X1 mit vier Hochtönern – davon strahlt einer nach oben ab – und zwei Tieftönern. Er soll für besonders raumfüllenden 3D-Sound sorgen und eignet sich damit auch als Ergänzung für das Heimkino.
Für einen möglichst gleichmäßigen Klang unabhängig vom Aufstellort kommen mehrere JBL-Technologien zum Einsatz. Die automatische Raumkalibrierung passt die Wiedergabe an die Umgebung an, während Constant Sound Field für ein ausgewogenes Klangbild im gesamten Raum sorgen soll. AI Sound Boost reduziert laut JBL Verzerrungen bei höherer Lautstärke. In meiner Vorführung standen dabei vor allem die unkomplizierte Raumverteilung und das nahtlose Wechseln zwischen den Lautsprechern im Mittelpunkt.
Auch in ein bestehendes JBL-Heimkino lässt sich Cove integrieren. Die Lautsprecher sind mit den Soundbars der JBL Bar MK2-Serie kompatibel und können als Rear-Lautsprecher für ein Dolby-Atmos-System eingesetzt werden. Zum Marktstart gilt das für Cove M1 und Cove P1. Neben WLAN gehören Bluetooth, AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect und Qobuz Connect zur Ausstattung. Eine Integration von Alexa+ soll im Laufe des Jahres folgen.

Technische Übersicht
- JBL Cove M1: Drei Hochtöner, ein Tieftöner, automatische Raumkalibrierung, Constant Sound Field, AI Sound Boost und Stereo-Kopplung.
- JBL Cove P1: Vier Hochtöner, ein Tieftöner, Dolby Atmos, integrierter Akku mit bis zu 14 Stunden Laufzeit, IP56 sowie automatische Raumkalibrierung.
- JBL Cove X1: Vier Hochtöner, zwei Tieftöner, Dolby Atmos, raumfüllender 3D-Sound, automatische Raumkalibrierung und AI Sound Boost.
Preise und Verfügbarkeit
- JBL Cove M1: 229,99 Euro
- JBL Cove P1: 449,99 Euro
- JBL Cove X1: 499,99 Euro
- Marktstart: Oktober 2026
- Farben: Schwarz und Weiß




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