Hyperkin legt seinen SupaBoy neu auf und richtet sich damit an alle, die ihre 16-Bit-Sammlung nicht nur ins Regal stellen wollen. Ab dem 28. Oktober 2026 erscheinen die tragbaren Retro-Konsolen in zwei neuen Farbvarianten: der limitierten SupaBoy Crimson und der SupaBoy Prime. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.
Der entscheidende Unterschied zu vielen aktuellen Retro-Handhelds: Der SupaBoy setzt auf echte Cartridges statt ROM-Downloads oder Emulation. Originale Super-Nintendo- und Super-Famicom-Module aus PAL-, NTSC- und japanischen Regionen sollen direkt über den integrierten Modulschacht funktionieren. Damit richtet sich das Gerät besonders an Sammlerinnen und Sammler, die ihre Klassiker wie Super Metroid, Donkey Kong Country oder The Legend of Zelda: A Link to the Past auf originaler Hardware erleben möchten.
Für unterwegs ist ein 4,3-Zoll-IPS-Display verbaut. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku soll laut Hyperkin bis zu zehn Stunden Spielzeit ermöglichen. Wer nicht nur mobil spielen möchte, kann den Handheld über den AV-Ausgang mit einem kompatiblen Fernseher verbinden.
Auch Multiplayer ist vorgesehen: Zwei frontseitige Controller-Anschlüsse erlauben es, originale oder kompatible Retro-Controller anzuschließen. So wird aus dem Handheld auf dem Tisch oder am TV eine kleine 16-Bit-Konsole für gemeinsame Sessions.

Optisch setzt Hyperkin auf transparente Gehäuse mit Retro-Anleihen. Die SupaBoy Crimson erscheint als limitierte Edition und orientiert sich laut Hersteller am Look des japanischen Famicom. Sie soll zugleich den Auftakt einer jährlich wechselnden Limited-Color-Serie markieren. Die reguläre SupaBoy Prime greift dagegen die Farbwelt des japanischen und europäischen Super Famicom auf.
Crimson und Prime ersetzen die bisher verfügbaren SupaBoy-Modelle. Der Preis liegt voraussichtlich bei 129,99 Euro beziehungsweise 129,99 US-Dollar und 119,99 Pfund. Für Retro-Fans ist der SupaBoy damit vor allem eines: eine unkomplizierte Möglichkeit, die eigene Modulbibliothek wieder aktiv zu spielen — ohne Account, Updates oder digitale Grauzonen.






Schreibe einen Kommentar