Hitze, Dürre und Sandstürme machen Nasdara zur neuen Überlebensprüfung: Bohemia Interactive hat DayZ: Badlands veröffentlicht. Die bislang größte Erweiterung des Survival-Spiels führt auf eine eigens entwickelte Karte mit 267 Quadratkilometern – und bringt neben neuen Gefahren auch Motorräder, unterirdische Bunker und ein Wiederaufbausystem mit.
Nasdara liegt im westlichsten Teil Takistans. Die trockene Region ist von früheren Konflikten, verlassener Ölindustrie, Grenzübergängen und verstreuten Siedlungen geprägt. Neben Infizierten wird dort auch die Umwelt zur Bedrohung: Extreme Hitze, Wasserknappheit und Sandstürme sollen verändern, wie Spieler ihre Routen planen und Vorräte verwalten. Wasser dient nicht nur der Flüssigkeitsversorgung, sondern hilft auch beim Abkühlen.
Eine zentrale Neuerung ist der Wiederaufbau. Spieler können zerstörte Häuser, Brunnen und Zugänge zu Bewässerungstunneln instand setzen. Die Zustände dieser Orte können sich von Server zu Server unterscheiden. Dadurch sollen sich neue Anreize für Erkundung und Zusammenarbeit ergeben – und für Gemeinschaften die Möglichkeit, die Spielwelt mitzugestalten.
Wer Nasdara schneller durchqueren will, kann auf Motorräder steigen. Unter der Oberfläche warten zudem Bewässerungs- und Straßentunnel sowie unterirdische Bunker. Hinweise auf Koordinaten und Zugangscodes lassen sich über Morsecode-Funksprüche finden. Beute gibt es dort zwar möglicherweise, doch zunächst müssen Spieler die verborgenen Eingänge aufspüren.
Auch die Ausrüstung und Tierwelt werden erweitert. Nasdara bietet regionale Waffen, Kleidung und Nahrung. Zu den neuen Tieren zählen Mufflons und Wüstenwarane sowie zwei Hundearten, die bestimmte Gebiete bewachen. Die Erweiterung erscheint zusammen mit Update 1.30, das weitere Inhalte und Verbesserungen für das Hauptspiel mitbringt. Anpassungen am Animationssystem und das neue Tunnelsystem eröffnen laut Entwickler außerdem zusätzliche Möglichkeiten für Modder.
DayZ: Badlands ist ab sofort für PC über Steam, Xbox und PlayStation erhältlich.





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