Bluffen, lügen, verdächtigen und bloß nicht auffliegen: Mit Fakin’ It XL bringt Jackbox Games eine eigenständige und deutlich erweiterte Version eines beliebten Partyspiel-Klassikers zurück. Neue Fragetypen, Remote-Play-Features und Platz für bis zu acht Spieler sollen für noch mehr Chaos beim nächsten Spieleabend sorgen. Der Release erfolgt am 12. November 2026 für PC, PlayStation und Xbox.
Wer schon einmal mit Freunden ein Spiel aus der Jackbox Party Pack-Reihe gespielt hat, weiß: Hier geht es selten ruhig zu. Stattdessen wird gelacht, diskutiert und natürlich auch ordentlich getäuscht. Genau dieses Prinzip steht bei Fakin’ It XL erneut im Mittelpunkt.
Nach Angaben von Jackbox Games wurde der beliebte Spielmodus in den vergangenen drei Jahren bereits über 50 Millionen Mal gespielt. Nun kehrt Fakin’ It als eigenständiger Titel zurück – und bekommt dabei eine ganze Reihe neuer Inhalte spendiert.
Bluffen ist die halbe Miete
Das Spielprinzip von Fakin’ It XL ist schnell erklärt, kann aber für jede Menge unterhaltsame Situationen sorgen.
In jeder Runde erhalten die Spieler auf ihrem Smartphone oder einem anderen Gerät eine Aufgabe. Das kann beispielsweise eine Frage oder eine Aufforderung sein, auf die alle reagieren müssen.
Der Haken: Ein Spieler kennt die eigentliche Aufgabe nicht.
Dieser sogenannte „Faker“ muss versuchen, anhand der Reaktionen der anderen herauszufinden, worum es geht – und gleichzeitig so überzeugend mitspielen, dass niemand Verdacht schöpft.
Die übrigen Spieler versuchen hingegen herauszufinden, wer in der Runde keine Ahnung hat und lediglich blufft. Es wird gefragt, diskutiert und verdächtigt, bis schließlich entschieden wird, wer der Faker sein könnte.
Das klingt simpel, lebt aber natürlich vor allem von den Menschen, mit denen man spielt. Je besser die Gruppe sich kennt und je überzeugender gelogen wird, desto chaotischer kann eine Runde werden.
Neue Modi sorgen für mehr Abwechslung
Mit der XL-Version möchte Jackbox Games das bekannte Konzept deutlich erweitern. Neben den klassischen Fakin’ It-Fragen gibt es neue Fragetypen, die für zusätzliche Möglichkeiten zum Bluffen sorgen sollen.
Emojional Damage
Beim neuen Modus „Emojional Damage“ müssen die Spieler ihre Antwort mit einem Emoji geben.
Die Mitspieler kennen dabei die konkrete Aufgabe, während der Faker lediglich eine allgemeine Kategorie erhält. Dadurch muss er versuchen, aus den Reaktionen der anderen zu erkennen, worum es eigentlich geht.
Das kann schnell zu absurden Situationen führen. Wenn plötzlich ein Schuh als perfektes Geschenk für den Chef präsentiert wird, ist eine gute Ausrede gefragt.
Thumb Luck
Auch bei „Thumb Luck“ ist schnelles Reagieren gefragt.
Die Spieler stimmen bei mehreren Themen mit Daumen hoch oder Daumen runter ab. Der Faker kennt die jeweiligen Themen allerdings nicht und muss seine Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, worüber überhaupt abgestimmt wird.
Spätestens wenn anschließend erklärt werden muss, warum man einer völlig unbekannten Aussage zugestimmt oder sie abgelehnt hat, beginnt der eigentliche Spaß.
Partyspaß auch über große Entfernungen
Ein interessantes Feature von Fakin’ It XL ist die verbesserte Unterstützung für Remote Play.
Jackbox Games hat neue Optionen integriert, die bestimmte Aktionen durch die Avatare der Spieler darstellen. Dadurch soll das Spiel auch über Videoanrufe besser funktionieren.
Das dürfte besonders für Spieler interessant sein, die nicht immer alle Freunde an einem Ort versammeln können. So lässt sich die nächste Party zumindest digital veranstalten – und auch über größere Entfernungen kann weiterhin geblufft und gelogen werden.
Bis zu acht Spieler können mitmachen
Fakin’ It XL unterstützt bis zu acht Spieler gleichzeitig. Damit eignet sich das Spiel besonders für Spieleabende, Partys oder gemütliche Runden mit Freunden.
Zusätzlich gibt es neue Avatare, mit denen die Spieler ihren Auftritt etwas individueller gestalten können.
Gerade die niedrige Einstiegshürde ist seit jeher eine der großen Stärken der Jackbox-Spiele. Man benötigt keine komplizierte Steuerung und muss auch kein erfahrener Gamer sein. Dadurch können problemlos Gelegenheitsspieler und Gaming-Veteranen gemeinsam spielen.
50 Millionen Partien sprechen für sich
Dass Jackbox Games gerade Fakin’ It als eigenständiges Spiel zurückbringt, kommt nicht von ungefähr. Laut Entwickler wurden in den vergangenen drei Jahren mehr als 50 Millionen Partien gespielt.
Das Spielprinzip erinnert dabei ein wenig an andere Social-Deduction-Spiele, setzt allerdings weniger auf komplexe Rollen und lange Diskussionen. Stattdessen stehen schnelle Runden und spontane Reaktionen im Mittelpunkt.
Wer gut lügen kann, hat natürlich einen Vorteil. Wer seine Freunde gut kennt, möglicherweise ebenfalls.
Fakin’ It XL erscheint am 12. November 2026 für:
- PC
- PlayStation 4
- PlayStation 5
- Xbox Series X|S
Der Preis soll bei 8,99 US-Dollar liegen.
Besitzer einer Nintendo Switch oder Nintendo Switch 2 müssen sich noch etwas gedulden. Die entsprechenden Versionen sollen laut Jackbox Games ebenfalls noch im Laufe des Jahres 2026 erscheinen.
Passend zur Veröffentlichung wird Fakin’ It XL außerdem Teil verschiedener Bundles sein. Auf Steam ist beispielsweise das Jackbox Backpack Bundle geplant, das neben Fakin’ It XL auch Trivia Murder Party 3 und The Jackbox Party Pack 12 enthält.
Für Konsolen und Nintendo-Plattformen ist zudem ein Jackbox Holiday Bundle mit Fakin’ It XL und The Jackbox Party Pack 12 angekündigt.
Fazit: Perfekt für den nächsten Spieleabend?
Mit Fakin’ It XL bringt Jackbox Games ein bewährtes Partyspiel-Konzept zurück und erweitert es um neue Inhalte und Funktionen.
Die Mischung aus Bluffen, spontanen Antworten und gegenseitigem Verdächtigen funktioniert vor allem dann, wenn die richtige Gruppe zusammenkommt. Dank der neuen Modi und der verbesserten Remote-Play-Unterstützung dürfte die XL-Version dabei mehr Abwechslung bieten als das bekannte Original.
Für gerade einmal 8,99 US-Dollar könnte Fakin’ It XL daher ein interessanter Titel für alle werden, die regelmäßig mit Freunden spielen und auf der Suche nach unkompliziertem Partyspaß sind.
Ab dem 12. November 2026 heißt es also: Gut bluffen, überzeugend lügen – und vor allem nicht auffliegen!






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