ENDORFY brachte am 25. April 2025 mit der Celeris 1800 eine moderne Gaming-Tastatur auf den Markt, die nicht nur für den PC gedacht ist. Dank ihrer kabellosen Verbindungsmöglichkeiten und kompakten Bauweise eignet sie sich auch für das Spielen auf der Couch – zum Beispiel an der PlayStation 5. Wir haben geprüft, wie sich das rund 100 Euro teure Modell an der Sony-Konsole schlägt – und ob sich die Investition für Konsolen-Gamer lohnt.
Ersteindruck & Inhalt
Durchdacht, robust und gut ausgestattet

Bereits beim Auspacken macht die ENDORFY Celeris 1800 einen durchweg hochwertigen Eindruck. Die Tastatur kommt in einer stabilen Verpackung mit ansprechendem, zurückhaltendem Design. Farblich ist sie in einem zweifarbigen Retro-Grau gehalten, wobei gelbe Akzente bei der ESC- und Enter-Taste sofort ins Auge fallen. Wer es lieber neutral mag, findet im Lieferumfang passende alternative Keycaps.
Neben der Tastatur selbst, liegt dem Paket eine Reihe an nützlichem Zubehör bei. Dazu zählen ein abnehmbares USB-C-Kabel, ein USB-Dongle für die kabellose 2,4-GHz-Verbindung, ein Werkzeug zum Entfernen von Keycaps und Switches, Ersatzschalter sowie Mac-Layout-Keycaps. Besonders praktisch: Im Boden der Tastatur befindet sich ein kleines Fach zur Aufbewahrung des Dongles und des Tools – ideal für den mobilen Einsatz oder das schnelle Verstauen.
Die Verarbeitung der Tastatur ist durchweg solide. Die Oberplatte besteht aus widerstandsfähigem FR4-Material, im Inneren sorgen Silikonmatten für eine angenehme Dämpfung beim Tippen. Die Tastatur fühlt sich stabil an, zeigt aber bei starkem Verdrehen leichte Flexibilität – was im Alltag allerdings kaum relevant ist. Insgesamt vermittelt die Celeris 1800 schon beim ersten Kontakt den Eindruck eines durchdachten und hochwertigen Produkts.
Handhabung
Kompaktes Layout, vielseitige Konnektivität

Die Celeris 1800 setzt auf ein sogenanntes 1800-Layout, das auch als kompaktes Fullsize-Layout bekannt ist. Dabei bleibt der Ziffernblock erhalten, während die F-Tasten und einige Sondertasten enger angeordnet oder ausgelassen sind. Für Konsolennutzer, die vor allem im Spiel oder beim Schreiben von Nachrichten unterwegs sind, ist dieses Layout ideal: Es spart Platz, ohne wichtige Tasten zu opfern.
Ein großer Pluspunkt ist die flexible Konnektivität der Tastatur. Sie kann wahlweise per USB-C-Kabel, Bluetooth oder über den mitgelieferten 2,4-GHz-Dongle betrieben werden. An der PlayStation 5 funktioniert besonders die Verbindung per Kabel oder Dongle zuverlässig und ohne merkliche Verzögerung. Der Wechsel zwischen den Verbindungsmodi erfolgt bequem über einen seitlichen Schiebeschalter – gerade im Wohnzimmer-Setup eine sehr praktische Lösung.
In Sachen Akkulaufzeit zeigt sich die Celeris 1800 ausdauernd. Bei abgeschalteter Beleuchtung sind im Bluetooth-Modus über 100 Stunden Laufzeit möglich, bei aktiver RGB-Beleuchtung reduziert sich die Laufzeit erwartungsgemäß auf etwa 15 bis 20 Stunden. Über die Tastenkombination FN + Leertaste lässt sich der Akkustand grob abfragen – ein kleines, aber nützliches Feature.
Das Tippgefühl auf den werkseitig verbauten linearen “Endorfy Yellow” Schaltern ist angenehm direkt und leichtgängig. Die Tasten reagieren schnell, ohne spürbaren Widerstand oder Click-Geräusch, was sie auch für rasante Spieleinsätze prädestiniert. Zwar ist der Anschlag nicht völlig lautlos, doch das Geräuschprofil bleibt angenehm zurückhaltend und dürfte auch in ruhigeren Umgebungen nicht stören. Praktisch: Die Switches lassen sich per Hot-Swap gegen kompatible Modelle austauschen, was zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten bietet.
Software
Plug-and-Play an PS5

Für die Nutzung an der PlayStation 5 spielt Software eine untergeordnete Rolle – dennoch lohnt ein kurzer Blick auf die Konfigurationsmöglichkeiten der Celeris 1800. Für Windows-Nutzer bietet ENDORFY eine eigene Software zur Einrichtung von Makros, RGB-Effekten und zur Umbelegung der Tasten. Die Bedienoberfläche ist funktional gestaltet, erlaubt aber keine tiefgreifende Anpassung wie bei teureren Enthusiasten-Modellen.
An der PlayStation 5 funktioniert die Tastatur dagegen vollständig ohne zusätzliche Software – Plug-and-Play ist hier das Stichwort. Beleuchtung, Mediensteuerung und Tasteneingaben werden korrekt erkannt. Individuelle RGB-Profile oder Makros müssen jedoch zuvor am PC eingerichtet und gespeichert werden, da eine direkte Anpassung über die PS5 natürlich nicht möglich ist.
Positiv fällt auf, dass alle relevanten Grundfunktionen auch an der Konsole erhalten bleiben. Wer beispielsweise Musik über Spotify auf der PS5 steuert oder im Chat Nachrichten tippt, profitiert von der schnellen Reaktionszeit und dem durchdachten Layout der Celeris 1800.
Fazit
Hochwertig, flexibel, konsolentauglich

Mit der Celeris 1800 hat ENDORFY eine durchdachte, vielseitige Tastatur im Angebot, die auch im Konsoleneinsatz überzeugt. Besonders für PlayStation 5-Spieler, die Wert auf eine hochwertige Verarbeitung, kabellose Flexibilität und ein gutes Tippgefühl legen, stellt sie eine gelungene Wahl dar. Die Verbindung funktioniert stabil, das Layout ist konsolentauglich und der Lieferumfang überdurchschnittlich.
Kleinere Einschränkungen gibt es nur in Bezug auf die Software, die sich ausschließlich am PC nutzen lässt – doch das ist bei Konsolenbetrieb verschmerzbar. Auch der leicht versetzte F-Tastenblock erfordert anfänglich etwas Umgewöhnung, stört im PS5-Alltag aber kaum.
Unterm Strich bietet die ENDORFY Celeris 1800 ein stimmiges Gesamtpaket für Gamer, die auch auf der Konsole nicht auf eine hochwertige mechanische Tastatur verzichten wollen. Wer bereit ist, rund 100 Euro zu investieren, erhält ein ausgereiftes Produkt mit solider Leistung, edlem Design und viel Flexibilität – auch für den Einsatz auf der Couch.
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